Download e-book for kindle: Administrativer Wandel in internationalen Organisationen: by Tim Balint

By Tim Balint

Tim Balint zeigt auf der Grundlage von vier Fallstudien, dass sich die Personalpolitik in internationalen Organisationen erst sehr spät und eher zögerlich in Richtung New Public administration verändert hat. Zur Erklärung werden kausale Mechanismen herausgearbeitet und dabei auf die bisher kaum erforschte Rolle von Akteuren innerhalb internationaler Verwaltungen abgehoben. Von besonderer Relevanz für die Erklärung sind die am traditionellen Bürokratiemodell orientierte Organisationskultur, die Politisierung der Reformdebatte, das Vertrauensverhältnis zu den Mitgliedsstaaten und die Rolle der politischen Führung.

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Dass eine Organisation im Verhältnis zu ihrer Umwelt einen eigenständigen „Willen“ hat und nach Macht strebt, wird ihrer Meinung nach beim SCI völlig ausgeblendet (Oliver, 1991: 149). Selbst die „Gründerväter“ des SCI, Paul DiMaggio und Walter Powell, räumen dies teilweise ein (DiMaggio 1988; Powell, 1991: 197, 200). So könne der Institutionelle Isomorphismus zwar Ausmaß und Richtung von Reformen erklären, nicht aber die Varianz von Organisationsstrukturen trotz isomorphen Drucks bzw. Widerstands gegenüber institutionellem Druck (DiMaggio & Powell, 1991: 64; Powell, 1991: 197).

Den Prozess dieser Homogenisierung bezeichnen DiMaggio und Powell (1983) als institutionellen Isomorphismus, da er auf Institutionen als Triebkraft von Angleichungsprozessen organisationsinterner Regelungen abhebt. Das Ausmaß der Homogenisierung erklären sie mit Isomorphismus aus Zwang, dem mimetischen Isomorphismus und dem normativen Isomorphismus. Isomorphismus aus Zwang postuliert, dass Akteure in Organisationen auf politischen Druck von außen nur dann reagieren, wenn sie von diesem finanziell oder rechtlich abhängig sind (DiMaggio & Powell, 1983: 150; 1991b: 74; Oliver, 1991).

Damit können aus der Umwelt übernommene Regelungen im Prozess ihrer Implementation eine gewisse (wenn auch geringfügige) Modifizierung erfahren (vgl. DiMaggio & Powell, 1983: 151). 24 Kapitel I: Die Erklärung administrativen Wandels Zu einer Entkoppelung von Formal- und Aktivitätsstruktur kommt es, wenn eine Übernahme der im Organisationsumfeld rationalisierten Mythen zwar extern „Legitimationsgewinne“ verspricht, eine „tatsächliche“ Übernahme aber intern weder effizient noch praktikabel erscheint (Meyer & Rowan, 1977).

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